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So stellst Du eine Ayurveda-Apotheke zusammen

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Zum Start in das neue Jahr gibt es immer jede Menge guter Vorsätze. Man wünscht sich und anderen Glück, Erfolg und Gesundheit. Krankheits- und Ernährungslehre sind wesentliche Bestandteile der ayurvedischen Naturheilkunde. Kräuter, die beispielsweise Massageölen zugesetzt werden, sowie Gewürze, die den sechs ayurvedischen Geschmacksrichtungen (Rasa) entsprechen, dürfen deshalb in der Hausapotheke bzw. der Küche nicht fehlen.

Der Einfluss der Doshas

Bevor Du dich mit Ernährungslehre und Behandlungsmethoden nach Ayurveda beschäftigst, solltest Du Ihren Doshas Aufmerksamkeit schenken. Vata, Pitta und Kapha sind in jedem Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt. Das ist grundsätzlich in Ordnung, denn die Natur hat keine exakte Gleichverteilung vorgesehen. Gerät aber das bei Zeugung und Geburt festgelegte individuelle Gleichgewicht durcheinander, zum Beispiel durch Umwelteinflüsse oder einen ungesunden Lebensstil, sind Kräuter und Gewürze eine wichtige Möglichkeit, einzelne Doshas gezielt zu reduzieren. Eine professionelle Dosha-Bestimmung nimmt ein Ayurveda-Arzt oder ein erfahrener Behandler vor. Die Beschreibung charakteristischer körperlicher Merkmale und Verhaltensweisen in Ayurveda-Magazinen wie AyurvedaTrends.com ist aber so klar, dass man mit einer Selbsteinschätzung sicher nie völlig daneben liegt.

Alle Rasa in einer Mahlzeit

Süß und zugleich sauer, salzig, scharf, bitter und herb sollte eine Mahlzeit nach Ayurveda sein. Das ist der Idealfall, in dem alle sechs ayurvedischen Geschmacksrichtungen kombiniert sind. Ayurvedische Gewürzmischungen, die im Fachhandel erhältlich sind, sind entsprechend gekennzeichnet und idealerweise schon auf einen bestimmten Dosha-Typus abgestellt. So ist zum Beispiel Asa foetida, ein getrocknetes Gummiharz mit dem wenig einladenden Namen Teufelsdreck, gleichzeitig bitter, scharf und süß. Es kräftigt Agni, das innere Feuer, und hilft besonders Vata-dominierten Menschen zu einer besseren Verdauung. Asa foetida passt zu Hülsenfrüchten, die in der ayurvedischen Ernährung als besonders gesund gelten, sowie zu allen Currygerichten.

Essen vom Baum der Schöpfung

Der Amla-Baum, bei uns auch bekannt als indische Stachelbeere, ist nach ayurvedischer Überlieferung der Baum der Schöpfung. Seine Frucht gilt als Königin der Prävention und ist für alle Doshas geeignet, denn sie schmeckt sauer (reduziert Vata), süß (reduziert Pitta) sowie scharf, bitter und herb (reduziert Kapha). Außerdem wird ihr positiver Einfluss auf die Blutbildung, das Haarwachstum und ganz allgemein die Langlebigkeit nachgesagt. Erhältlich ist Amlaki als Fruchtpulver (Churna), gepresste Frucht und in Form von Chyavanprash, dem legendären Fruchtmus mit zahlreichen weiteren Kräutern und Gewürzen.

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